Häufig gestellte Fragen in Zusammenhang mit Corona - (FAQ) - Für Kursteilnehmer*innen

Welche Kurse laufen weiter?

Nach Gesprächen des Volkshochschulverbandes mit den zuständigen Ministerien steht nun fest, dass vom Lock down alle praktischen Gesundheitskurse, also auch alle Entspannungskurse erfasst sind. Dies gilt auch für Kinder-, Jugend- und Eltern-Kind-Kurse im Gesundheitsbereich.

Beispiele:

Ein Sprachkurs, Buchhaltungskurs oder ein Vortrag dürfen weiter stattfinden, ebenso Mal- oder Kreativkurse, wenn der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann und die ganze Zeit von Teilnehmer*innen und Dozent*innen ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Kurse für Kinder können nur laufen, wenn die Kinder im Raum feste Plätze haben und es kein Bewegungsprogramm gibt.

Alle praktischen Gesundheitskurse wie Yoga, Tai Chi, Qi Gong, Meditationskurse, Gymnastik und alles was Bewegung oder eine sportliche Betätigung beinhaltet, muss zunächst bis Ende November ruhen (Stand 04.11.20).

Ebenso sind alle Kochkurse ausgesetzt, da die Hygienevorschriften so streng sind, dass die Kurse nicht praktikabel durchzuführen sind.

Stadtführungen und Naturführungen können im November ebenfalls nicht stattfinden.

In den oben beschriebenen Fällen setzen wir gezwungenermaßen die Kurse bis Ende November aus.
Nach Ende des Lock down nehmen wir den Kursbetrieb (hoffentlich) Anfang Dezember wieder auf. Die ausgefallenen Kurstermine hängen wir nach Möglichkeit hinten an den Kurs an.

 

Welche Hygieneregeln gelten für vhs-Kurse?
Unsere Hygieneregeln finden Sie hier.  Bitte lesen Sie sich die Punkte vor Kursbeginn gründlich durch und befolgen Sie die Anweisungen!

Muss ich während des gesamten Kurses einen Mundschutz tragen?
JA! Der Mundschutz ist auf den Fluren, im Treppenhaus sowie bei Benutzung der Sanitäranlagen und für die gesamte Dauer  des Unterrichts zu tragen.

Ich gehöre zur Risikogruppe. Soll ich trotzdem zu meinem vhs-Kurs gehen?
Natürlich freuen wir uns, wenn Sie auch bei der aktuellen Corona-Lage an einer unserer Veranstaltungen teilnehmen. Wir versuchen durch verschiedene Maßnahmen unser Möglichstes, beim Kursbetrieb das Ansteckungsrisiko zu vermindern. Letztlich tragen aber Sie selbst die Verantwortung für Ihre Gesundheit.
 Es fällt nicht in den Kompetenzbereich von Volkshochschulen, Personen als zugehörig zu Risikogruppen zu definieren bzw. über deren Teilnahme an Volkshochschulkursen bzw. deren Eignung für die Lehrtätigkeit zu entscheiden. Ein genereller Ausschluss wäre zudem diskriminierend und nicht mit unserem Leitbild und unserem Bildungsauftrag vereinbar.

Gehöre ich zu einer Risikogruppe?
Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:

  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken. Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • ???Verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen (Multimorbidität) dürfte das Risiko höher sein als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.

    Hier finden Sie Informationen und Hilfestellungen des Robert-Koch-Instituts.