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Beendet bzw. abgesagt Was ist Wissenschaft?

Di., 09.02.2021, 19:30 - 21:00 Uhr, in Pfaffenhofen − Kurs-Nr. 211A1141
Dozentin:

In Corona-Zeiten sind viele Menschen von Fake-News und Verschwörungstheorien irritiert. Wer, wenn nicht Wissenschaft, soll uns im Zeitalter von Pandemien und Umweltkrisen Orientierung geben? Aber auch die Sicherung unserer Lebensgrundlagen ist ohne Wissenschaft und Technik nicht mehr möglich. Was kann aber Wissenschaft und was kann sie nicht? Mit welchen Methoden arbeitet sie? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis? Diese Fragen berühren philosophische Grundlagen von Wissenschaft und Technik, bestimmen aber auch politische Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit.

Prof. Dr. Klaus Mainzer war Professor für, Wissenschafts- und Technikphilosophie an den Universitäten Konstanz, Augsburg und München (TUM). Er ist Mitbegründer des Carl Friedrich von Weizsäcker Center der Universität Tübingen. Er ist Autor zahlreicher Fachbücher mit internationalen Übersetzungen und Mitglied nationaler und internationaler Akademien wie z.B. der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Dort arbeitet er z.B. in der Steuerungsgruppe im Auftrag der Bundesregierung für eine Normungsroadmap der Künstlichen Intelligenz.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Beendet bzw. abgesagt Syria, Lybia and beyond

Do., 11.02.2021, 19:30 - 21:00 Uhr, in Pfaffenhofen − Kurs-Nr. 211A1142
Dozentin:

Das Völkerrecht verbietet es Staaten, in ihren Beziehungen Gewalt auszuüben dies allerdings nicht ausnahmslos: Staaten dürfen sich gegen bewaffnete Angriffe verteidigen, sie dürfen militärischen Interventionen externer Akteure zustimmen und der UN Sicherheitsrat verfügt über die Kompetenz, militärisches Eingreifen zu autorisieren. Vor dem Hintergrund dieser Regeln des Friedenssicherungsrechts und der Interventionen in Libyen und Syrien wird sich der Vortrag folgenden Fragen zuwenden: Unter welchen Umständen erlaubt das Völkerrecht militärische Interventionen externer Akteure? Unter welchen Voraussetzungen sollte es diese erlauben? Wann sind Interventionen ein Gebot, wann eine Gefahr?

PD Dr. iur. Paulina Starski ist seit 2014 Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. Sie hatte Professurvertretungen an den Universitäten Köln und Berlin (Humboldt) und ist seit 2020 Professurvertreterin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft statt.

Beendet bzw. abgesagt Rassismus in den USA

Mo., 22.02.2021, 19:30 - 21:00 Uhr, in Pfaffenhofen − Kurs-Nr. 211A1143
Dozentin:

Der Rassismus in seinen vielfältigsten Formen, einmal gegenüber Schwarzen, zum anderen aber auch gegenüber Juden, Iren oder Asiaten, zählt gemeinhin als die Ursprungssünde der Demokratie in den Vereinigten Staaten. Der Vortrag wird die historischen Wurzeln dieses komplexen Phänomens ausleuchten, sich aber darüber hinaus der Frage stellen, was systemischer Rassismus in der Gegenwart der USA trotz aller Erfolge der Bürgerrechtsbewegungen konkret bedeutet.

Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte und Autor zahlreicher Bücher (Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation, 1763 - 1815, Der Amerikanische Bürgerkrieg).

Beendet bzw. abgesagt Geschlossene Bühnen, leere Theater

Di., 23.02.2021, 19:30 - 21:00 Uhr, in Pfaffenhofen − Kurs-Nr. 211A1144
Dozentin:

Die Kultur ist einer der großen Verlierer der Pandemie. Konzerte, Kabarett, Lesungen, Theater vieles musste abgesagt werden oder fand nur mit ganz wenigen Besuchern statt. Musiker, Schauspieler und viele andere Künstler bangen um ihre Existenz. Die grundsätzliche Frage lautet: Wie geht die Gesellschaft in der Krise mit der Kultur um. Die große Sorge lautet, dass in der Pandemie ein Gutteil der kulturellen Substanz verloren geht.
Über diese Fragen diskutieren die beiden SZ-Journalisten Alexander Gorkow und Laura Hertreiter. Beide leiten das Ressort Kultur und Medien.

In Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung.

Beendet bzw. abgesagt Was ist Technik?

Di., 02.03.2021, 19:30 - 21:00 Uhr, in Pfaffenhofen − Kurs-Nr. 211A1145
Dozentin:

Technik bestimmt unser Leben, doch unter dem Begriff verstehen wir ganz verschiedene Dinge: Im Ingenieurstudium dominieren Strukturen und Funktionen materieller Dinge, zum Beispiel Motoren und Computer. Philosophen und Historiker wollen Menschen, ihre Kultur und Gesellschaft, in den Technikbegriff integrieren; ohne sie wäre Technik nie entstanden. Mit Blick auf neuere Entwicklungen in Software und Biotechnologie stellt sich Technik nochmals anders dar. Alle unsere Technikbegriffe haben Auswirkungen auf unser Handeln und Denken, die vorgestellt und anschließend diskutiert werden.

Wolfgang König ist Professor für Technikgeschichte (a. D.) an der Technischen Universität Berlin und ordentliches Mitglied von acatech. Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Gastprofessuren hatte er an der Technischen Universität Wien und an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Beijing inne. Für seine Arbeiten zur Technikgeschichte und Technikbewertung ehrte ihn der Verein Deutscher Ingenieure mit seinem Ehrenring und der VDE mit der Karl-Euler-Medaille. Für herausragende wissenschaftliche Beiträge zum Dialog der Geistes-, Natur- und Technikwissenschaften erhielt er den Braunschweiger Abt Jerusalem-Preis. Zu seinen Forschungsfeldern gehören die Konsumgeschichte sowie die Geschichte der Technikwissenschaften und der Berufsgruppe der Ingenieure.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Beendet bzw. abgesagt Friedensprojekt Europa?

Do., 04.03.2021, 19:30 - 21:00 Uhr, in Pfaffenhofen − Kurs-Nr. 211A1146
Dozentin:

Ist der stabile Friede in Europa gefährdet? Zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wird aus guten Gründen der Friede zu den hauptsächlichen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses gezählt. Heute stellt sich aber nicht nur die Frage, ob dieser Friede in Richtung auf verstärkten Nationalismus gefährdet sein könnte. Es ist vielmehr auch offen, ob Europa bei einer gelingenden Verstärkung der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik lediglich zu einer weiteren eigeninteressierten Großmacht auf globaler Ebene werden wird. Muss Europa nicht auch in der Politik gegenüber Staaten, die der europäischen Friedensordnung nicht angehören, den Prinzipien folgen, die sich als so segensreich für Europa erwiesen haben?
Der Vortrag versucht, anhand historischer Überlegungen diesen Fragenkomplex aufzuhellen.

Prof. Hans Joas ist Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Regelmäßig lehrt er auch an der renommierten University of Chicago. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so 2015 den Max-Planck-Forschungspreis.

Beendet bzw. abgesagt "Green Deal"

Fr., 12.03.2021, 19:30 - 21:00 Uhr, in Pfaffenhofen − Kurs-Nr. 211A1147
Dozentin:

Deutschland betreibt die große Energiewende, denn es will den Klimawandel verlangsamen. Aber kann es dieses Ziel mit den gewählten Instrumenten der Politik überhaupt erreichen? Die Förderung von Wind- und Solarstrom, E-Autos und die meisten anderen Maßnahmen der deutschen Umweltpolitik sind Maßnahmen zur Verminderung der Nachfrage nach fossilen Brennstoffen. Was, wenn die Anbieter nicht mitspielen und ihre fossilen Brennstoffe anderswohin verkaufen? Funktioniert die Politik überhaupt, oder wird Deutschland zum abschreckenden Beispiel für die Welt, indem es seine Industrie ruiniert, ohne der Umwelt helfen zu können? Das sind die Fragen, die Hans-Werner Sinn in seinem Vortrag diskutieren wird, der zu großen Teilen auf seinem Buch "Das Grüne Paradoxon" basiert, das gerade in neuer Auflage erschienen ist.

Prof. Hans-Werner Sinn ist emeritierter Professor der LMU München. Von 1999 bis 2016 war er Präsident des ifo Institut für Wirtschaftsforschung.

Beendet bzw. abgesagt Zwischen Street-Art und Poesie: Cy Twombly im Museum Brandhorst

Do., 18.03.2021, 19:30 - 21:00 Uhr, in Pfaffenhofen − Kurs-Nr. 211A1148
Dozentin:

Der in Lexington, Virginia, geborene Cy Twombly (1928-2011) ist einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Ausgehend vom Abstrakten Expressionismus entwickelte er einen eigenwilligen gestischen Stil mit schriftartigen, "linkischen" Zeichen, die er auf großformatigen Leinwänden ins Monumentale steigert. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich dabei so bedingungslos auf den "Nullpunkt" der modernen Kunst eingelassen wie Twombly. Schreibübungen von Kindern, gedankenverlorenes Gekritzel und Graffitis auf Hauswänden dienen ihm als zeitgenössische Ausgangspunkte, um den Erfahrungsgehalt mythischer Erzählungen zu aktualisieren und einen Bogen zu den großen Themen der mediterranen Kulturgeschichte zu spannen. Mit mehr als 200 Werken - Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien - aus unterschiedlichen Schaffensperioden verfügt die Sammlung Brandhorst über die bedeutendsten Bestände des Künstlers in Europa. Streifen Sie mit Direktor Achim Hochdörfer durch die Ausstellungsräume und erfahren Sie, wie Cy Twombly bei der Gestaltung seiner späten "Rosen"-Bilder Verse bekannter Lyriker einfließen ließ.

Achim Hochdörfer ist Direktor des Museums Brandhorst in München.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Museum Brandhorst statt.

Beendet bzw. abgesagt Doping und Schattenwirtschaft statt olympischer Ideale

Di., 23.03.2021, 19:30 - 21:00 Uhr, in Pfaffenhofen − Kurs-Nr. 211A1149
Dozentin:

Es hört einfach nicht auf: Immer wieder werden Sportler beim Dopen erwischt, in nicht wenigen Ländern wird der Betrug staatlich organisiert, um mit Titeln und Medaillen zu glänzen. Bei der Vergabe von prestigeprächtigen Großereignissen von Weltmeisterschaften im Fußball bis hin zu den Olympischen Spielen wird getrickst und sogar geschmiert. Hinzu kommen kommerzielle Auswüchse wie die mögliche Gründung einer europäischen Superliga im Fußball, in der die reichsten Vereine unter sich blieben. Die Corona-Pandemie vertieft die Spaltung zwischen armen und reichen Vereinen und Verbänden wahrscheinlich noch.

Claudio Catuogno ist stellvertretender Ressortleiter Sport und Thomas Kistner berichtet seit langem von den Olympischen Spielen und den Welt- und Europameisterschaften im Fußball für die SZ. Er war 2006 Sportjournalist des Jahres.

In Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung.

Beendet bzw. abgesagt Sklaverei: Eine globale Perspektive

Mi., 24.03.2021, 19:30 - 21:00 Uhr, in Pfaffenhofen − Kurs-Nr. 211A1150
Dozentin:

Neben Familie und Religion gehört Sklaverei zu den wohl am weitesten verbreiteten sozialen Erscheinungen der Menschheitsgeschichte. Während Sklaverei typischerweise vor allem mit der Plantagensklaverei in den amerikanischen Südstaaten verbunden wird, verbergen sich hinter diesem Begriff eine Vielzahl von Konstellationen, Praktiken und Abhängigkeitsverhältnissen. Sklaverei fand sich in vielen Teilen der Welt und zu allen Zeiten und sie ist bis heute nicht vorbei. Vor diesem Hintergrund zeichnet der Vortrag an einigen Beispielen die Geschichte der Sklaverei von der Antike bis ins 21. Jahrhundert nach.

Prof. Dr. Andreas Eckert ist Historiker und Afrikawissenschaftler an der Humboldt Universität Berlin. 2007 war er Gastprofessor an der Harvard University.

So nehmen Sie teil:
Link zum Kurs: https://us02web.zoom.us/j/84498829420?pwd=M0JtQXdDdkI5eWpvUWRsZzZuUzVKUT09

Meeting ID: 844 9882 9420

Kennwort: 209510



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