Bei den Filmkunsttagen der vhs kommen Filme zur Aufführung, die nicht dem "mainstream"-Kino angehören, die in den Filmkritiken zwar als sehr sehenswert eingestuft werden, die aber dennoch nur zum geringen Teil den Weg in die Kinos finden.
Bei guten Filmen lohnt es sich sehr, über sie zu reden. Oft wird man sich erst dann ihrer besonderen künstlerischen Qualität bewusst. Deshalb laden wir nach der Aufführung des Filmes zu einer kleinen Gesprächsrunde im Kino-Bistro ein. Es moderiert Peter Dorn, der zusammen mit Pia Schafft für die Auswahl der Filme sorgt.
Schon seit Jahrzehnten sind Rita (Anke Engelke) und Hans (Ulrich Tukur) ein Paar, haben dabei zahlreiche Höhen und Tiefen durchlebt. Doch wozu eigentlich? Zumindest Rita ist sich nicht sicher, glücklich ist sie schon länger nicht mehr. Entsprechend besorgt blickt sie der Pensionierung ihres Mannes entgegen, der als Schuldirektor arbeitet und seinen letzten Tag hat. Denn das bedeutet, dass er ständig zu Hause sein wird. Aber auch das Verhältnis zu ihrem Sohn Tom (Lukas Rüppel) könnte besser sein, sie wissen nicht wirklich viel über das, was in dessen Leben geschieht. Selten war das Scheitern so still und zugleich so bewegend. Dann passiert das Leben zeigt, dass große Emotionen nicht laut sein müssen, um tief zu treffen. Neele Leana Vollmar gelingt ein feinsinniges Drama über das Verblassen von Nähe, das Altern der Liebe und die kleinen Brüche, die sich unbemerkt zwischen zwei Menschen auftun. Film angefragt
Die „Oscar“-nominierten Filmemacherinnen begleiten junge Menschen, die sich für ein unkonventionelles Jahr an einer traditionellen Volkshochschule in der arktischen Wildnis Norwegens entscheiden, um jenseits der digitalen Welt wieder Mut, Sinn und Gemeinschaft zu finden. Die Schlittenhunde werden dabei zu ihren Lehrern und Spiegeln. Sie fordern Geduld, Vertrauen und Selbstbewusstsein – und schenken im Gegenzug bedingungslose Verbundenheit. Mit intimen Beobachtungen, atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und einer tiefen Menschlichkeit erzählt der Film von einer Generation, die zwischen digitaler Entfremdung und dem Wunsch nach echter Verbindung steht – am Rande der Welt und am Anfang ihres eigenen Lebens. Quelle: pictures.de
20 Jahre hat er darauf hingearbeitet, nun geht der Traum in Erfüllung: Iman wird Ermittlungsrichter am iranischen Revolutionsgericht. Doch die Enttäuschung folgt auf dem Fuß. Obwohl absolut regimetreu, glaubt der Familienvater noch an Prinzipien. Er will erst die Akten studieren, bevor er ein Urteil unterschreibt oder gar die Todesstrafe verhängt. Doch dazu lassen ihm seine Vorgesetzten keine Zeit. Zumal gerade die Proteste des Jahres 2022 ausbrechen. Die Losung „Frau, Leben, Freiheit“ hallt nach der tödlichen Polizeigewalt durch Teherans Straßen. Während Imans Frau Najmeh lange Zeit loyal zu ihrem Mann steht, hegen die fast erwachsenen Töchter Rezvan und Sana durchaus Sympathien für die Forderungen der Frauenbewegung. Quelle: Filmrezensionen.de
„Der Film ist die Fortsetzung zu „Das perfekte Geheimnis“ und es dürften sich wieder viele Frauen und Paare angesprochen fühlen oder froh sein, dass es ihnen nicht so ergeht. Der Abend soll genutzt werden, um Zeit für sich und gute Freundschaften zu haben. Vor dem Film ist das Präventionsteam des Gesundheitsamtes vor Ort und sorgt für „das perfekte Urlaubsfoto“. Hier Kinokarte buchen
Tilda jongliert zwischen Studium, Supermarktkasse und der Verantwortung für ihre kleine Schwester – und ihre alkoholkranke Mutter. Ihr Leben folgt einem festen Plan, in dem kaum Platz für eigene Träume bleibt. Doch ein Sommer verändert alles: Ein Jobangebot in Berlin verspricht Freiheit, Zukunft und ein Leben nur für sie. Und dann ist da noch Viktor, der genau wie sie immer 22 Bahnen im Freibad schwimmt. Doch je näher die Entscheidung rückt, desto lauter wird die Frage: Darf man einfach gehen, wenn man zu Hause noch gebraucht wird? Das Drama wird im Rahmen der „Woche der seelischen Gesundheit“, Pfaffenhofen gezeigt