Catharina Treu war die erste Professorin für Zeichnen in Düsseldorf, im 18. Jahrhundert! Tina Blau war ebenfalls Malerin und Professorin, aber auch als Kunsthistorikerinnen gab es früh schon Frauen, manche von Ihnen schrieben Geschichte in ihrer Forschung. Als Galeristinnen prägteneinige von ihnen auch das Bild der (männlichen) Moderne.
Gabriele Münter und Wassily Kandinsky waren als Paar berühmt, aber was ist denn mit Amadeo Modigliani und Jeanne Hébuterne? Es gibt noch viel zu berichten von Liebe und Leidenschaft, Eifersucht und Neid.
1581 schlug die Geburtsstunde der Republik der Vereinigten Niederlande, als sich die sieben nördlichen niederländischen Provinzen von der spanischen Herrschaft lossagten. Damit begann eine tiefgreifende künstlerische Neuentwicklung, die zur Ausbildung eines eigenen Malstils führte, der heute im deutschen Sprachraum als „holländisch“ bezeichnet wird. Dabei blieben die Themen der niederländischen Malerei bestehen. Landschaftsbilder, Seestücke und Genrebilder erhielten jedoch regionaltypische Züge; viele Sujets spiegelten den bürgerlich geprägten Alltag. So rückten Dünenlandschaften, holländische Küsten und häusliche Interieurs ins Zentrum und prägten damit ein Angebot zur Identifikation, in dem das Streben nach politischer Unabhängigkeit Ausdruck fand. Für die flämische Malerei blieben die traditionellen Auftraggeber – Adel und Kirche – weiterhin bestimmend. Das belegt beispielhaft das Werk von Peter Paul Rubens, der aber auch in den nördlichen Niederlanden viele Bewunderer fand – darunter Rembrandt, der in seinen Werken den künstlerischen Wettstreit suchte und in der Auseinandersetzung eigene Impulse setzte. In der Führung werden anhand von Beispielen in der Alten Pinakothek die Unterschiede, aber auch die Parallelen der künstlerischen Auffassungen vorgestellt. Mirjam Neumeister ist Sammlungsdirektorin der Alten Pinakothek und Sammlungsleiterin für Flämische Barockmalerei an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München. Die Veranstaltung wird live aus der Alten Pinakothek in München gestreamt.
Eileen Gray, Lina bo Bardi, Emilie Winkelmann, Lilly Reich, das sind nur einige Namen aus dem reichen Schatz an Persönlichkeiten, die unsere heutige Welt leider kaum mehr kennt, ihre Werke sind aber bekannt.
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich vier Freund*innen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Wer hätte das gedacht!? Just in Hamburg gibt es nicht nur einen Leibl-Weg, nein, dort befindet sich auch eines der bekanntesten Gemälde Wilhelm Leibls (1844 – 1900): „Drei Frauen in der Kirche“ von 1878/82. Ein Bild, das zugleich mehrere Stadien der Andacht und verschiedene Lebensalter zeigt. Die Neue Pinakothek in München wiederum besitzt „In der Bauernstube“ von 1890. In beiden Bildern geht es um die realistische Darstellung von Menschen aus der ländlichen Region in Oberbayern, in die sich Leibl ab 1873 zurückgezogen hatte. Alle Personen tragen (Sonntags-)Tracht. Inwiefern liefern diese Motive Stoff für gesellschaftliche beziehungsweise regionale Normen, Identitäten und Zugehörigkeiten? Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Frederike Harms ist wissenschaftliche Volontärin ebendort, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
In dieser Reihe besprechen wir jeweils einen Maler oder eine Malerin und ausgesuchte Werke hinsichtlich Komposition und Wirkung aus der Sicht eines Betrachters und Künstlers. An diesem Abend geht es um Max Liebermann.Der Kursleiter ist kein Kunsthistoriker sondern Künstler.Er diskutiert die Wirkung von Sujet, Komposition, Farben, Licht, Maltechnik und Pinselführung mit den Teilnehmern und beschreibt gestalterische und maltechnische Aspekte ca. dreier Werke des Künstlers. Was spricht warum an? Er stellt diese in den historischen Zusammenhang. Michael Moesslang studierte Grafik Design in München und malt seit Jahrzehnten künstlerisch. Er ist Mitglied im BBK Berufsverband Bildender Künstler und stellt international aus. Sein bevorzugtes Medium ist Öl, seine Motive sind figürlich inklusive Akt und Porträt. Im Brotberuf ist er Business-Trainer und Vortragsredner.
Evelyn de Morgan war eine Präraffaelitin, Vanessa Bell oder Leonora Carrington, beide waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert tätig, wer kennt sie schon, heute geht es daher um Malerinnen jenseits von Angelika Kaufmann.
Schon seit den Anfängen der Kunstgeschichte gibt es Frauen, die künstlerisch tätig waren, es waren schon Malerinnen in der Antike bekannt, in den Nonnenklöstern wurde ebenfalls gemalt. Später waren dann Töchter und Ehefrauen, oft ungenannt, in den Künstlerfamilien tätig.Wir treffen hier auf unbekannt und bekannte Persönlichkeiten in der Kunstwelt von Frauen.
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich vier Freund*innen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Diesmal widmen wir uns zwei Frauenfiguren von Edgar Degas (1834–1917). Wir vergleichen das Gemälde „Die Büglerin“, um 1869, aus der Neuen Pinakothek in München mit der Pastellzeichnung „Vor dem Spiegel“, um 1889, aus der Hamburger Kunsthalle. Vielleicht blicken Sie danach etwas anders aufs Bügeln oder ins eigene Spiegelbild! Denn: In beiden Kunstwerken geht es um Arbeit, einmal um Lohnarbeit und ein anderes Mal um Körper- bzw. Schönheitsarbeit. Damit eröffnen die Bilder unterschiedliche soziale Räume und Zuschreibungen. Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Frederike Harms ist wissenschaftliche Volontärin ebendort, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.