Queer Pfaffenhofen e.V. zeigt in Kooperation mit der VHS Pfaffenhofen die monatliche Queerfilmnacht unter der Marke Cinequeer Pfaffenhofen. Jeden Monat präsentieren wir einen besonderen Film des unabhängigen Filmverleihs Salzgeber, der sich ausschließlich nicht-heterosexuellen Geschichten widmet. Diese Filme aus der internationalen Festivallandschaft sind mal spannend, mal witzig, und manchmal auch zutiefst berührend. Die Queerfilmnacht bietet einen intimen Rahmen, um die Vielfalt queerer Lebensrealitäten und Perspektiven zu entdecken. Veranstaltungsort ist ein gemütlicher Raum der VHS in Pfaffenhofen – perfekt, um sich auf eine besondere Atmosphäre und bewegende Geschichten einzulassen. Unsere nächsten Termine: 10. Oktober, 14. November, 12. Dezember 2026 Aktuelle Filmtitel unter: https://queer-pfaffenhofen.de/cinequeer-pfaffenhofen/ Cinequeer Pfaffenhofen heißt alle willkommen! Wir freuen uns nicht nur auf queere Gäste, sondern auch auf alle, die neugierig sind, Interesse an anderen Lebenswelten haben oder einfach einen außergewöhnlichen Filmabend erleben möchten. Kommt vorbei, lasst euch begeistern und werdet Teil dieses besonderen Filmerlebnisses. Gemeinsam feiern wir die Vielfalt queerer Kultur in einem offenen und einladenden Ambiente.
Sie haben die klassische Einbauküche erfunden, Stadtplanung betrieben, ikonische Bauten geschaffen, doch die wenigsten sind namentlich im Gedächtnis, Eileen Gray, Lilly Reich, Lina Bo Bardi, Florence Knoll oder Kazuyo Sejima, die 2004 als erste Frau den Pritzker-Preis, die höchste Auszeichnung in der Architektur gewann.
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war geprägt von der Frage nach der Rückbesinnung auf eine Vorkriegsmoderne, von der Auseinandersetzung der Polarität zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion und nicht zuletzt nach der der persönlichen Identität der Frau zwischen Rollenerwartung, Feminismus und weiblicher Identität. Lee Krasner, Louis Bourgeois, Niki de Saint Phalle, aber auch Katharina Grosse oder Maria Lassnig sind aus dem kunsthistorischen Kanon nicht mehr wegzudenken.
Der Surrealismus war eine der ersten Kunstrichtungen, in denen Frauen eine aktive Rolle spielten, obwohl ihre Beiträge oft hinter denen ihrer männlichen Kollegen zurückstanden, Leonora Carrington, Dorothea Tanning oder Toyen sind heute in der Kunstgeschichte fester Bestandteil der surrealistischen Diskussion.
In dieser Reihe besprechen wir jeweils einen Maler oder eine Malerin und ausgesuchte Werke hinsichtlich Komposition und Wirkung aus der Sicht eines Betrachters und Künstlers. An diesem Abend geht es um Edouard Manet.Der Kursleiter ist kein Kunsthistoriker sondern Künstler.Er diskutiert die Wirkung von Sujet, Komposition, Farben, Licht, Maltechnik und Pinselführung mit den Teilnehmern und beschreibt gestalterische und maltechnische Aspekte ca. dreier Werke des Künstlers. Was spricht warum an? Er stellt diese in den historischen Zusammenhang. Michael Moesslang studierte Grafik Design in München und malt seit Jahrzehnten künstlerisch. Er ist Mitglied im BBK Berufsverband Bildender Künstler und stellt international aus. Sein bevorzugtes Medium ist Öl, seine Motive sind figürlich inklusive Akt und Porträt. Im Brotberuf ist er Business-Trainer und Vortragsredner.
Lou Loeber, Marlow Moss oder Marcelle Cahn, sie repräsentieren u.a. eine Kunstrichtung, die auf geometrischen, mathematischen Grundlagen fußt, für Frauen in der Zwischenkriegszeit ein Thema, welches man ihnen nicht zutraute.
Vor einigen Jahren hat der vormalige Leiter der ägyptischen Altertümerbehörde Zahl Hawass zum wiederholten Male eine Liste mit altägyptischen Objekten im Besitz ausländischer Museen vorgelegt, die seiner Ansicht nach illegal aus dem Land am Nil herausgeschafft worden waren und als einmalige Dokumente der ägyptischen Geschichte jetzt wieder zurückgegeben werden müssten. Dazu gehört nicht nur die Büste der Nofretete in Berlin, sondern auch der Stein von Rosette in London, mit dessen Hilfe Champollion die Entzifferung der Hieroglyphen gelang, der Tierkreis von Dendera aus dem Louvre, die überlebensgroße Sitzfigur des Prinzen Hemiunu aus Hildesheim und die Büste des Wesirs Anch-haf in Boston. Da die Ausfuhr dieser und anderer Stücke zu einer Zeit erfolgte, als die ägyptische Altertümerverwaltung von Ausländern gemanagt wurde und das einheimische Herrscherhaus der Chediven nur sehr eingeschränktes Interesse an der pharaonischen Vergangenheit zeigte, ist eine pauschale juristische Beurteilung der Situation nicht möglich und muss im Einzelfall betrachtet werden.