Psychologie und Persönlichkeit
Hier finden Sie Kurse zu den Themen Psycholgie, Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit, Stressbewältigung, Kommunikation und vieles mehr!
In diesem Vortrag blicken wir gemeinsam in die Geschichte des (Zusammen)Wohnens: Es geht von den Koinobiten und den Eremiten der ägyptischen Wüste und im christlichen Mönchtum bis hin zu weltlichen Wohnformen im Mittelalter und in der Neuzeit. In der Moderne und vor allem heute verschärfen sich Probleme durch den raschen Bevölkerungswachstum und die damit verbundene Umweltproblematik: Wohnraum ist knapp und teuer. Nach dieser historischen Tour kommen wir dann auf ein paar Kernelemente des gemeinsamen Wohnens. Die Perspektive lautet: Im gemeinsamen Wohnen stellen sich genau die Fragen im Kleinen, die die politische Philosophie für die Gemeinschaft als Ganzes diskutiert (nämlich: Wie ist das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft). Oder etwa doch nicht? Ist das vor allem familiär geprägte Zusammenwohnen ein Gegenmodell zum demokratischen Zusammensein?
Wenn ich erst mal groß bin, dann... Interessant eigentlich, dass unsere frühe Vorstellung von Erwachsensein sich - so - kaum je verwirklicht. Ungeachtet unserer Volljährigkeit mutet sich uns das Leben zu - mit all seinen Höhen und Tiefen. Unsicherheiten im Umgang, die wir früher zu überwinden hofften, bleiben uns nicht selten erhalten. Stark sein. Auf Augenhöhe mit dem Leben. Worauf kommt es dabei an?
Psychische Belastungen gehören zum Leben. Viele Menschen erleben im Freundes-, Familien- oder Arbeitsumfeld Situationen, in denen sie merken: Jemandem geht es sichtbar nicht gut. Gleichzeitig besteht oft Unsicherheit darüber, wie man in solchen Momenten reagieren kann.Dieser Onlineabend vermittelt grundlegendes Wissen darüber, wie psychische Krisen im Alltag erkannt werden können und wie eine unterstützende Reaktion aussehen kann.Die Teilnehmenden erhalten Orientierung, wie sie Betroffene respektvoll ansprechen, unterstützend zuhören und zu professioneller Hilfe ermutigen können. Neben kurzen fachlichen Inputs gibt es Raum für Austausch, Reflexion und praktische Beispiele. Es sind keine Vorkenntnisse der Teilnehmenden erforderlich.Ziele des Kurses: Die Teilnehmenden sollen nach dem Kurs:• grundlegende Warnsignale psychischer Belastungen erkennen können• mehr Sicherheit im Umgang mit psychischen Krisen im Alltag gewinnen• lernen, wie sie ein unterstützendes Gespräch beginnen können• verstehen, welche Reaktionen hilfreich sind und welche eher nicht• wissen, wann und wie professionelle Hilfe einbezogen werden kann• ihre eigenen Grenzen als unterstützende Person reflektieren.Der Kurs vermittelt keine therapeutischen Kompetenzen, sondern stärkt die Handlungssicherheit im Alltag.
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) erklärte 2020 den §217 StGB für nichtig. Dieser hatte die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt. Seitdem sind Fachleute in Wissenschaft, Politik und Recht auf der Suche nach einem neuen Gesetz, das den sogenannten assistierten Suizid (AS) regelt. Im Vortrag beleuchten wir die Ethik des AS und fragen, ob sich die vom BVerfG ins Zentrum seiner Argumentation gerückte Selbstbestimmung des Menschen auch auf das Sterben anwenden lässt: Können Menschen selbstbestimmt sterben wollen? Wir analysieren aktuelle Entwürfe für eine Regelung des AS, diskutieren die Argumente der Befürworter und Gegner des AS und fragen, was es bedeutet, die menschliche Autonomie ernst zu nehmen - selbst dann, wenn autonomes Handeln den Tod nach sich zieht. Andreas Wolkenstein hat Philosophie, Theologie und Geschichte in Tübingen und Paris studiert. Aktuell arbeitet er als Medizinethiker an der LMU München. In seiner Forschung untersucht er die ethischen Implikationen von KI in der Medizin. Zudem betreibt er den Podcast “Dissenspflege” (mit Sebastian Schleidgen), in dem er philosophische Themen aus dem Alltag diskutiert und für Nicht-Philosoph:innen verständlich macht.
Die Hölle sind immer die anderen - Menschen, die wir subjektiv als schwierig empfinden, lösen bei uns unbewusst eine Stressreaktion aus. Das Verhalten der anderen reizt uns so sehr, dass unser Körper sich so verhält, als ginge es um unser Leben. Wir können dann nicht mehr klar denken und auch nicht klar kommunizieren. Doch andere verändern ist selten mit Erfolg gekrönt. Hier erfahren Sie die Hintergründe und wirksame Vorgehensweisen, wie Sie sozialen Stress bei sich selbst auflösen können.
Zwischen Emanzipation, Gleichberechtigung und neuen Rollenbildern ist etwas verloren gegangen: die lebendige Polarität zwischen Mann und Frau. Viele Beziehungen wirken funktional – aber nicht mehr nährend. Gespräche drehen sich im Kreis, Nähe wird kompliziert, Konflikte nehmen zu. Was, wenn wir das Ur-Weibliche und das Ur-Männliche nicht als überholte Konzepte, sondern als zeitlose Kräfte verstehen? Das Ur-Weibliche steht für Intuition, Empfänglichkeit, emotionale Tiefe und verbindende Präsenz. Das Ur-Männliche verkörpert Klarheit, Ausrichtung, Schutz, Verantwortung und innere Führung. Beide Prinzipien leben in jedem Menschen – doch in Partnerschaften entsteht Spannung, wenn sie verzerrt, unterdrückt oder gegeneinander ausgespielt werden. Besonders dort, wo traditionelle Werte auf moderne Lebensentwürfe treffen, zeigt sich dieses Spannungsfeld deutlich: Warum fühlen sich viele Frauen nicht wirklich gehalten? Warum erleben sich viele Männer als permanent kritisiert oder innerlich unter Druck? Und weshalb wirkt Nähe oft anstrengend statt stärkend? Der Vortrag beleuchtet typische Beziehungsdynamiken, verdeckte Machtkämpfe und die psychologischen Hintergründe hinter wiederkehrenden Konflikten. Zugleich werden konkrete Lösungswege aufgezeigt: innere Klärung statt Schuldzuweisung, bewusste Polarität statt Gleichmacherei, Kommunikation aus Präsenz statt Reaktion. Ein Abend für Frauen und Männer, die Beziehung nicht „reparieren“, sondern auf einer tieferen Ebene verstehen und neu gestalten möchten. Mit Impulsen zur Selbstreflexion – und der Einladung, das Miteinander wieder als Kraftquelle zu erleben.
Arbeit ist nicht nur anstrengend, sondern auch Lebensinhalt. Selbst dann, wenn es unsere Entscheidung war, aufzuhören zu arbeiten, kann dieser Schritt überraschend zu einer inneren Krise führen. Was kann in dieser Situation helfen? Sich sortieren, sich die richtigen Fragen stellen, sich neu ausrichten, unter anderem mit der japanischen Methode Ikigai.
Was sind Social Skills? Wie wichtig sind dafür Empathie und Theory of Mind? Einfühlsame und sozial kompetente Kinder werden erfolgreiche Erwachsene. Wir als Eltern können unsere Kinder dabei liebevoll unterstützen und spielerisch ihre "Soft Skills" fördern. Außerdem erfahren Sie, was auffälliges Verhalten ist und wann Sie Hilfe suchen sollten.
Im ersten Teil wird die Grundnorm der seit 1945 geltenden Völkerrechtsordnung, das Verbot der Anwendung militärischer Gewalt in den internationalen Beziehungen, vor ihrem historischen Hintergrund und in ihrem heute maßgeblichen systematischen Zusammenhang entfaltet. Im zweiten Teil werden die aktuellen politischen Herausforderungen des Völkerrechts der Friedenssicherung und dessen denkbare Zukunftsperspektiven in den Blick genommen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion. Claus Kreß ist Professor für Strafrecht und Völkerrecht an der Universität zu Köln. 2019 wurde er zum Richter ad hoc am Internationalen Gerichtshof in Den Haag ernannt. Seit 2021 ist er Sonderberater des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs zum Verbrechen der Aggression. Er ist Mitglied der Leopoldina und Life Member des Clare Hall College der Universität Cambridge.
Kennen Sie das: Ihre Gedanken kommen nicht zur Ruhe? In diesem Workshop geht es ums Overthinking, dem anhaltenden Grübeln, das Energie kostet und den Blick fürs Wesentliche trübt. Sie erfahren, warum das Gehirn dazu neigt, sich in Gedankenschleifen zu verlieren, und welche inneren Muster eine Rolle spielen.
Eigenartig sind sie schon, die sich wiederholenden Streitereien im Erwachsenenalter... Manche Worte oder Verhaltensweisen unserer Gegenüber triggern uns so gnadenlos, dass wir scheinbar gar nicht anders können, als im Gegenzug sensible Knöpfe bei ihnen zu drücken. Und schon nimmt eine unheilvolle Dynamik an Fahrt auf... Was hilft, ist sie zu durchschauen. Und: sie gekonnt zu stoppen.
Der Begriff "Familienkonferenz" wurde ursprünglich von dem Psychologen Dr. Thomas Gordon geprägt. Ziel ist es, dass man sich als Familie oder auch als Paar entweder regelmäßig, oder zu bestimmten Anlässen zusammenfindet und gemeinsame Vorhaben oder auch schwelende Konflikte bespricht. Die Methode stellt sicher, dass jeder mit seinen Anliegen gehört wird und dass Lösungen gefunden werden, bei denen es keine Verlierer gibt. An diesem Abend besprechen wir, wie so eine Konferenz ablaufen kann und wie sie auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann.
Der Vortrag verbindet zentrale Erkenntnisse aus der Psychologie mit aktuellen Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz. Er zeigt, wie Angst-, Stress- und Belohnungssysteme unser Verhalten unbewusst steuern – und wie KI genau diese Muster erkennt, verstärkt oder sogar sichtbar machen kann. Im Fokus steht die Wechselwirkung zwischen neurobiologischen Mechanismen und algorithmischer Musteranalyse: Verstärkt KI unsere „dunklen“ Impulse – oder kann sie uns helfen, sie besser zu verstehen und bewusster mit ihnen umzugehen?
Die "Positive Psychologie" setzt sich wissenschaftlich damit auseinander, welche Strategien und Verhaltensweisen zum Glück und Erfolg eines Menschen beitragen. So ist beispielsweise ein wertschätzender und vertrauensvoller Umgang miteinander nicht nur angenehm. Er trägt auch zu Ihrer Gesundheit, zu Ihrer Vitalität bei und kann sogar Ihre Lebenserwartung erhöhen. Im Webinar besprechen wir wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse und wie Sie diese in Ihrem Alltag nutzen können.
Was passiert, wenn eine Gesellschaft aufhört, Männern Geschichten zu erzählen, in denen sie sich wiederfinden können? In diesem Vortrag analysiert Eva Ladipo, wie Popkultur, Politik und Medien ein Vakuum hinterlassen haben, das rechte Influencer, toxische Männerforen und autoritäre Rollenvorbilder wie Trump oder Musk füllen. Zwischen Kinoleinwand und Kommentarspalten, zwischen #MeToo und der AfD wird deutlich: Wer über Männlichkeit nicht spricht, überlässt das Feld denen, die sie am liebsten in Machtfantasien und Frauenhass konservieren möchten. Eva Ladipo studierte Politische Wissenschaften in Cambridge und promovierte über das russische Steuersystem. Die Journalistin arbeitete als Redakteurin, Ressortleiterin und Korrespondentin bei der FAZ, der Financial Times Deutschland, Vanity Fair, Financial Times und Die Welt. Sie hat in Russland, Kolumbien und in den USA gearbeitet, bevor sie in Großbritannien gelandet ist. Bei Reclam ist 2026 das Buch „Not am Mann“ erschienen.
Wenn wir sterben, hinterlassen wir mehr als nur Erinnerungen – oft bleiben auch viele Dinge zurück, die andere für uns ordnen müssen. Wie kann ich mit Weitblick vorsorgen und meine Angelegenheiten so in Ordnung bringen, dass meine Angehörigen nicht mit allzu vielen offenen Fragen und Aufgaben zurückbleiben? Die schwedische Tradition des DÖSTÄDNING basiert auf einer liebevollen Idee: Bereits zu Lebzeiten für Ordnung unter seinen persönlichen Besitztümern zu sorgen – im Haus, in den Unterlagen, in den Dingen –, um nach dem Tod seinen Hinterbliebenen nur das Wesentliche (und nicht einen Haufen Aufräum- und Entrümpelungsarbeit!) zu hinterlassen. Doch wo fange ich an? Wie gehe ich vor? Wie behalte ich den Überblick? An was muss ich alles denken? Wie kann ich Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden? Wie gelingt es, persönliche Gegenstände innerhalb der Familie weiterzugeben, ohne Streit zu stiften? All das beleuchten wir gemeinsam im Rahmen dieses Vortrags. Es geht um praktische Wege zur Vorsorge, aber auch um einen bewussten Umgang mit dem eigenen Leben, den Erinnerungen und dem, was uns wirklich etwas bedeutet. Dabei steht nicht das Sterben im Mittelpunkt, sondern das gelebte Leben – und der Wunsch, es mit Klarheit und Wertschätzung abzurunden. Die Referentin ist Ordnungs- & Minimalismus-Coachin www.mrs-minimal.com
Louisa Blatt (Pseudonym), Autorin und Speakerin, verbindet in dieser Veranstaltung eine Lesung aus ihrem Buch „Sternenkinder sind auch irgendwie Kinder“ mit persönlichen Einblicken. Als selbst betroffene zweifache Sternenmama schafft sie Raum für Verständnis und Austausch. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten.
Was macht das Leben wirklich lebenswert? Die Positive Psychologie liefert überraschende Antworten – jenseits von oberflächlichem Optimismus. Sie zeigt, wie wir durch kleine Veränderungen im Denken und Handeln mehr Lebensfreude, innere Stärke und echte Verbundenheit erleben können.In diesem lebendigen Vortrag mit Mitmach-Elementen erfahren Sie:Wie Sie Ihre eigenen Stärken erkennen und gezielt einsetzenWarum Dankbarkeit, Sinn und Flow mehr bewirken als reine GlückssucheWelche alltagstauglichen Übungen Ihre Resilienz und Selbstwirksamkeit fördernWie Positive Psychologie in Familie, Beruf und Beziehungen wirkt Freuen Sie sich auf eine Mischung aus fundiertem Wissen, praktischen Übungen und inspirierenden Impulsen – für mehr Leichtigkeit, Klarheit und Lebensenergie.Für alle, die nicht nur funktionieren, sondern erfüllt leben möchten.
Persönlichkeitsbildung, Kommunikation & Lifestyle Emotionen tragen, schützen und treiben uns an. In einer Welt voller „Fastfood-Emotionen“ auf Social Media lohnt es sich, genau hinzuspüren: Wie entstehen Gefühle, wie wirken sie, und was können wir von ihnen lernen? Ein Vortrag über das, was uns im Inneren bewegt.
Weniger macht´s leicht! Oft geht der Stress schon in der Früh los mit Anziehen, Frühstück herrichten, Brotzeit machen und alle rechtzeitig aus dem Haus bringen. Nachmittags ist man dann wahlweise Hausaufgabenbetreuung, Taxiunternehmen und Eventmanagerin für Playdates, Vorlesen oder Basteln. Ach ja, Erziehung läuft so nebenher und „das bisschen Haushalt? – Ist doch kein Problem!“ – Oder!? Der Alltag mit Kindern ist oft vollgepackt und fordernd mit den vielen unterschiedlichen Dingen, die es zu jonglieren gilt. Aber unser Alltag ist ihre Kindheit. Minimalismus kann deswegen gerade für Familien so hilfreich sein. Denn durch die Reduktion der Dinge im Haushalt und auch der Kinderkleider und Spielsachen, finden die wesentlichen Dinge endlich den Platz in unserem Leben den wir uns so sehr wünschen. Wir bekommen wieder Luft zum Durchatmen, Raum zur Gestaltung und Zeit für echte Begegnung. Wie das Aussortieren auch mit Kindern klappt, was man mit dem vielen Spielzeug und den unzähligen Kunstwerken anfängt und wo das Ausmisten sonst noch lohnend ist, wird in diesem Vortrag anhand von konkreten Beispielen erklärt. Minimalismus ist gerade für Familien ein echter Game-Changer! Die Referentin ist Ordnungs- & Minimalismus-Coachin www.mrs-minimal.com
Kennen Sie Momente, in denen nicht Sie unangenehme Gefühle haben, sondern die Gefühle haben Sie? ...und zwar fest im Griff? Vermeiden lassen sich Gefühle nicht! Sie machen vielmehr unsere Lebendigkeit aus, helfen uns, uns besser zu verstehen. Daher sollten wir lernen, mit unangenehmen Gefühlen einen klugen Umgang zu pflegen, lernen, sie besser zu regulieren.
2-teilger Workshop: Raum für Integration zwischen den TerminenFühlst du dich erschöpft und überfordert? Ist dir grade alles zu viel? Hast du das Gefühl, keine Zeit oder inneren Raum für dich zu haben?Dann bist du nicht allein. Oft übersehen wir gerade dann, wenn wir es am dringendsten brauchen, inmitten innerer und äußerer Herausforderungen, gut für uns zu sorgen und geraten dann schnell aus dem Gleichgewicht. In schwierigen und unsicheren Zeiten brauchen wir innere Stabilität und die Fähigkeit, uns selbst zu unterstützen und zu nähren. In diesem Kurs erforschen wir •die Quellen der Selbstfürsorge, die bereits in dir sind. Dazu zählen: Achtsamkeit und Selbstmitgefühl, Naturverbindung, achtsames Schreiben, sanfte Körperbewegungen•wie du deine Quellen aktivieren und pflegen kannst•wie du inneres Gleichgewicht und Stabilität gewinnst•wie du Selbstfürsorge mit einfachen Mitteln im Alltag etablieren kannst
Unter dem Motto "Wer gut sät, hat gute Chancen auf eine gute Ernte!" erhalten Sie wichtige Impulse zu den "12 Zutaten" für Ihre individuelle Lebensgestaltung. Wie auch beim Kochen und Essen gilt auch hier, dass nicht alles für jeden bekömmlich ist. Deshalb legen wir an diesem Abend auch großen Werte auf Selbstreflexion und eine ausgewogene Anpassung an Ihre eigenen Lebensumstände. Zu den Fragen, die wir an diesem Abend klären, gehören u.a. - Was bedeutet für mich persönlich Erfolg? - Wie gestalte ich den Tag so, dass ich am Abend zufrieden mit mir (und der Welt) bin? - Warum ist es so wichtig nach dem Prinzip Win-Win zu agieren und zu kommunizieren? - Wie gelange ich zu einer gesunden Balance in meinem Leben?
"Gibt es einen Trumpismus ohne Trump? Wie wird sich die MAGA-Bewegung angesichts der immer eklatanter werdenden Führungsschwäche des alternden Präsidenten weiterentwickeln? Wie sieht es in der MAGA-Bewegung intern aus? Der Vortrag zeichnet ein Innenbild der rivalisierenden Strömungen der trumpistischen Szene in den USA im Umfeld der anstehenden Zwischenwahlen und analysiert die Stärkeverhältnisse innerhalb der rechten Szene in den USA." Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Veränderungen wahrnehmen und wie unterschiedliche Gruppen auf sozialen Wandel reagieren. Es soll gezeigt werden, dass ein Teil unserer gegenwärtigen Konflikte mit der starken Dynamisierung der Gesellschaft zu tun haben. Es wird auch diskutiert, wie sich Kontinuitätsbedürfnisse und Veränderungsanforderungen miteinander kombinieren lassen. Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. 2021 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher Ungleich Vereint. Warum der Osten anders bleibt (2024) sowie die gemeinsam mit Thomas Lux und Linus Westheuser verfasste Studie Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft (2023) standen monatelang auf der Sachbuch-Bestenliste und auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Für Ungleich Vereint erhielt er außerdem den Bayrischen Buchpreis 2024 und stand auf der Shortlist für den Sachbuchpreis des Norddeutschen Rundfunks.
Essen hat oft mehr mit Gefühlen als mit Hunger zu tun. Emotionen können beeinflussen was, wann und wie viel wir essen. Ziel des Vortrags ist es, dieses emotionale Essen besser zu verstehen und bei sich selbst zu erkennen. Ebenso werden erste Impulse gegeben, wie negative Emotionen die Macht über das Essverhalten wieder verlieren können.
Ständige Reize, volle To-do-Listen, kaum Zeit für sich selbst? In diesem Vortrag erfahren Sie, wie bewusste Abgrenzung der erste Schritt zu mehr Ruhe und Stressbewältigung sein kann. Sie erhalten Impulse, klar „Nein“ zu sagen, das Gedankenkarussell zu stoppen und mit kleinen Entspannungsübungen neue Energie zu tanken.
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) erklärte 2020 den §217 StGB für nichtig. Dieser hatte die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt. Seitdem sind Fachleute in Wissenschaft, Politik und Recht auf der Suche nach einem neuen Gesetz, das den sogenannten assistierten Suizid (AS) regelt. Im Vortrag beleuchten wir die Ethik des AS und fragen, ob sich die vom BVerfG ins Zentrum seiner Argumentation gerückte Selbstbestimmung des Menschen auch auf das Sterben anwenden lässt: Können Menschen selbstbestimmt sterben wollen? Wir analysieren aktuelle Entwürfe für eine Regelung des AS, diskutieren die Argumente der Befürworter und Gegner des AS und fragen, was es bedeutet, die menschliche Autonomie ernst zu nehmen - selbst dann, wenn autonomes Handeln den Tod nach sich zieht. Andreas Wolkenstein hat Philosophie, Theologie und Geschichte in Tübingen und Paris studiert. Aktuell arbeitet er als Medizinethiker an der LMU München. In seiner Forschung untersucht er die ethischen Implikationen von KI in der Medizin. Zudem betreibt er den Podcast “Dissenspflege” (mit Sebastian Schleidgen), in dem er philosophische Themen aus dem Alltag diskutiert und für Nicht-Philosoph:innen verständlich macht.
Wie können wir Kinder im turbulenten Alltag emotional stärken – und dabei selbst gelassener bleiben? In diesem interaktiven Vortrag entdecken wir gemeinsam, wie Achtsamkeit und spielerische Atemübungen zu mehr Ruhe, Verbindung und Lebensfreude führen können.Was erwartet Sie:Alltagsnahe Impulse zur Stärkung von Selbstvertrauen und Resilienz bei Kindern Konkrete Atemübungen, die Spaß machen und leicht umzusetzen sind Praktische Mitmach-Sequenzen für mehr Leichtigkeit im Familienleben Raum für Austausch, Inspiration und kleine Achtsamkeitsmomente Ob beim Frühstück, auf dem Weg zur Schule oder beim Zubettgehen – kleine Rituale können Großes bewirken. Dieser Vortrag zeigt, wie Sie mit einfachen Mitteln mehr Ruhe, Nähe und Stabilität in den Familienalltag bringen. Für alle, die Kinder liebevoll begleiten und stärken möchten – mit Herz, Humor und einem tiefen Atemzug.
Warum kommen wir mit manchen Menschen einfach nicht zurecht? Warum glauben wir manchmal Dinge, die gar nicht stimmen? Warum wirken manche Menschen überzeugender als andere? In diesem interaktiven Vortrag erfahren Sie auf unterhaltsame Weise, wie psychologische Mechanismen unsere Wahrnehmung, unser Denken und unser Handeln beeinflussen. Sie lernen, wie Manipulation funktioniert, wie sich Wahrnehmungsfehler einschleichen - und wie man souverän mit falschen Behauptungen umgehen kann. Zahlreiche Praxisbeispiele, kleine Übungen und überraschende Erkenntnisse laden zum Mitdenken, Mitlachen und Nachfragen ein. Keine Vorkenntnisse nötig – nur Neugierde!
Was braucht´s NICHT für ein gutes Leben? Wieso liegt bei uns ständig irgendwelches Zeug herum? Ich brauche dringend mehr Stauraum! Im Kinderzimmer sieht’s aus als hätte der Blitz eingeschlagen. Ich habe gar nichts Passendes anzuziehen. Und warum eigentlich dauert die Hausarbeit immer so lange? Nehmen die vielen Sachen, die wir besitzen, zu viel Platz, Raum und Zeit in Anspruch? Hindern sie mich daran, mich den Dingen und Menschen zu widmen, die ich eigentlich für viel wichtiger erachte und viel lieber tun würde? Das bewusste Aufspüren und Loslassen der Dinge, die uns in unserer jetzigen Lebenssituation nicht dienlich sind, können dabei helfen, zu erkennen, was wir hinter uns lassen wollen. So entsteht der Freiraum, sich neu zu fragen: Womit will ich meine Zeit verbringen? Was ist mir wirklich wichtig in meinem Leben? Der Vortrag wird diesen grundlegenden Fragen nachgehen, das Konzept des Minimalismus erläutern und praktische Herangehensweisen zum Ausmisten vorstellen. Mit dem Ziel mehr Ordnung, Klarheit und Leichtigkeit in dein Leben zu bringen. Die Referentin ist Ordnungs- & Minimalismus-Coachin www.mrs-minimal.com
Im April 2027 finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt. Emmanuel Macron darf laut Verfassung nicht mehr als Kandidat antreten. Was hat er in seiner Amtszeit erreicht? An welchen Vorhaben ist er gescheitert? Wie blicken die Franzosen auf seine Amtszeit? Wie hat sich in seiner Präsidentschaft das deutsch-französische Verhältnis entwickelt? Und was und wer wird nach ihm kommen? Diese Fragen diskutieren die Journalistinnen Helene Bubrowski und Michaele Wiegel. Helene Bubrowski ist Chefredakteurin bei Table Media und ab 2027 Herausgeberin der FAZ. Michaela Wiegel ist Auslandskorrespondentin der FAZ für Frankreich
Wenn der Alltag zu viel wird, hilft es, innere Ruhe bewusst zu kultivieren. Sie erfahren, wie Stress im Körper entsteht und wie Sie ihn durch bewusste Wahrnehmung und einfachen Techniken abbauen können. Mit Atem- und Körperübungen lernen Sie, Spannungen loszulassen, Gelassenheit zu fördern und auch in stürmischen Zeiten mental stabil zu bleiben.
Die allermeisten Frauen tragen die Hauptlast der familiären Organisation und verlieren dabei ihre eigenen Bedürfnisse aus den Augen. In diesem Workshop lernen Sie, Ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen, zu vertreten und in den Alltag zu integrieren – ohne das Familiensystem zu belasten. Männer sind ebenfalls herzlich willkommen.
Seelische Leiden betreffen uns alle und dürfen kein Tabuthema mehr sein, fast jeder dritte Mensch in Deutschland leidet Schätzungen zufolge mindestens einmal im Leben an einer psychischen Erkrankung. Das Stigma belastet die Betroffenen selbst sowie ihre Angehörigen. Auch dieses Jahr beteiligt sich die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) des Landkreis Pfaffenhofen mit verschiedenen Aktionen an der Woche der seelischen Gesundheit. Unter dem Motto „Zusammen der Angst das Gewicht nehmen” wird dieses Jahr der Schwerpunkt mit dem Thema Ängste in Krisenzeiten auseinander. Die Aktionen sollen zum Austausch anregen und dazu aufrufen offen und tolerant miteinander umzugehen. Die PSAG Pfaffenhofen möchte die Aktionswoche nutzen, um über das vielfältige psychosoziale Hilfsangebot und Einrichtungen hier im Landkreis zu informieren. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen sowie Selbsthilfegruppen des Landkreises ist ein buntes Programm entstanden. Hier eine Auswahl: 10.10.2023: Auftaktveranstaltung mit Fachvorträgen am 10.10.2023 im Hofbergsaal, Pfaffenhofen 10.10.2023 Kinovorstellung in Wolnzach „Hedi Schneider steckt fest“ 11.10.2023 Tag der offenen Tür in der Danuviusklinik mit Klinikführungen und Einblicke in kreativen Therapien 13.10.2023 Poetry Slam in der Kreisbücherei Pfaffenhofen 14.10.2023 Informationsstand auf Marktplatz Pfaffenhofen Weitere Aktionen im Landkreis sowie genaue Informationen zu den Veranstaltungen finden sie unter: Link zur bundesweiten Liste (QR-Code) Link zur Pfaffenhofener Liste (QR-Code)