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Filmkunsttage: Der besondere Film

3 Kurse

Bei den Filmkunsttagen der vhs kommen Filme zur Aufführung, die nicht dem "mainstream"-Kino angehören, die in den Filmkritiken zwar als sehr sehenswert eingestuft werden, die aber dennoch nur zum geringen Teil den Weg in die Kinos finden.

Bei guten Filmen lohnt es sich sehr, über sie zu reden. Oft wird man sich erst dann ihrer besonderen künstlerischen Qualität bewusst. Deshalb laden wir nach der Aufführung des Filmes zu einer kleinen Gesprächsrunde im Kino-Bistro ein. Es moderiert Peter Dorn, der zusammen mit Pia Schafft für die Auswahl der Filme sorgt.

Alice Köstler-Hösl
Geschäftsleitung
Susan Ilschner
Sekretariat, Teamassistenz und Kundenservice

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Filmkunst-Tag – Sieben Winter in Teheran
Di. 19.03.2024 19:30
Pfaffenhofen

vhs-Filmkunst-Reihe: Der besondere Film

Film im Rahmen der Wochen gegen den Rassismus/für Menschenrechte, Pfaffenhofen: Sieben Winter in Teheran, Dokumentarfilm von Steffi Niederzoll; F/D 2023 Die Filmemacherin Steffi Niederzoll greift für ihren Dokumentarfilm auf teilweise heimlich aufgenommene Videos zurück, mit deren Hilfe sie filmisch rekonstruiert, was es heißt, eine Frau in Iran zu sein. Die Geschichte beginnt bereits im Sommer 2007 in der iranischen Hauptstadt Teheran. Damals glaubt die 19-jährige Reyhaneh Jabbari zu einem simplen geschäftlichen Termin mit einem neuen Kunden zu gehen. Der versucht sie schließlich zu vergewaltigen, sie ersticht ihn in Notwehr. Noch am selben Tag klicken die Handschellen, sie wird wegen Mordes verhaftet und vor Gericht letztlich zum Tode verurteilt. Der Fall Reyhaneh Jabbari sorgte für internationale Schlagzeilen und lenkte die Aufmerksamkeit auf die prekäre Frauenrechtslage Irans (filmstarts.de).

Kursnummer 241A5721
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Gebühr: 7,00
(evtl. Zuschlag bei Überlänge)
Dozent*in: Peter Dorn (Moderation)
Anmeldung nicht erforderlich. Bitte kaufen Sie Ihre Karte an der Kinokasse.
Filmkunst-Tag: The Zone of Interest
Di. 16.04.2024 19:30
Pfaffenhofen

vhs-Filmkunst-Reihe: Der besondere Film

In seinem vierten Film begibt sich der Regisseur Jonathan Glazer auf die Spuren der von Hannah Arendt geprägten „Banalität des Bösen“ und zeigt den Alltag des KZ-Kommandanten Rudolf Höß und seiner Familie. Diese scheint in einer Bilderbuchidylle zu leben. Die Sonne scheint, der Garten ist gepflegt, die Blumen blühen, die Kinder planschen im Wasser. Es ist das Reich von Hedwig Höss (Sandra Hüller), die sich einmal als Königin von Auschwitz bezeichnet. Ihr Mann Rudolf (Christian Friedel) liest den Kindern abends etwas vor, besteht auf Ordnung, Disziplin, Sparsamkeit. Aber jenseits der Mauer ist das Grauen, die Hölle auf Erden. Vielfältig weist das Drama darauf hin: aufsteigender Rauch, Geräusche aus dem Vernichtungslager: Hundegebell, Schüsse, Schreien…Die Familie stört das nicht, ja sie akzeptiert diese Vernichtungsmaschinerie. Somit veranlasst der mit einem Auslands-Oscar preisgekrönte Film den Zuschauer, sich erneut mit Vergangenheit und Gegenwart Deutschlands auseinanderzusetzten. Es wird kurz in den Film eingeführt und danach gibt es die Möglichkeit zum Gespräch. Interessierte sind dazu recht herzlich eingeladen. Genre: Drama Herkunftsland/Jahr: GB/USA/Polen 2023 Regisseur: Jonathan Glazer Drehbuch: schrieb auch das Drehbuch Darsteller: Sandra Hüller, Christian Friedel

Kursnummer 241A5722
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Gebühr: 7,00
(evtl. Zuschlag bei Überlänge)
Dozent*in: Peter Dorn (Moderation)
Anmeldung nicht erforderlich. Bitte kaufen Sie Ihre Karte an der Kinokasse.
Filmkunst-Tag – Tori und Lokita
Di. 07.05.2024 19:30
Pfaffenhofen

vhs-Filmkunst-Reihe: Der besondere Film

Film im Rahmen der interkulturellen und interreligiösen Wochen, Pfaffenhofen: Tori und Lokita, Filmdrama der Gebrüder Dardenne; Belgien 2022 Tori und Lokita lernen sich auf der Fluchtroute von Benin in Richtung Europa kennen und entschließen sich, letztlich, gemeinsame Sache zu machen. In Belgien wollen beide ein neues Leben beginnen. Doch da Lokitas Einreise nicht ganz legal war, müssen sie die Wahrheit etwas zurechtbiegen. Den Behörden erzählen die beiden fortan, Geschwister zu sein. Nur so bleibt eine Aufenthaltsgenehmigung für Lokita noch in greifbarer Nähe. Doch schon bald wird ihnen immer weniger Vertrauen entgegengebracht. Die Behörden wollen die beiden zu einem DNA-Test drängen, um deren Geschichte auf ihren Wahrheitsgehalt abzuklopfen. Und so steht die Zukunft von Tori und Lokita erneut auf dem Spiel…(filmstarts.de)

Kursnummer 241A5723
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Gebühr: 7,00
(evtl. Zuschlag bei Überlänge)
Dozent*in: Peter Dorn (Moderation)
Anmeldung nicht erforderlich. Bitte kaufen Sie Ihre Karte an der Kinokasse.
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13.06.24 16:52:02