Bei den Filmkunsttagen der vhs kommen Filme zur Aufführung, die nicht dem "mainstream"-Kino angehören, die in den Filmkritiken zwar als sehr sehenswert eingestuft werden, die aber dennoch nur zum geringen Teil den Weg in die Kinos finden.
Bei guten Filmen lohnt es sich sehr, über sie zu reden. Oft wird man sich erst dann ihrer besonderen künstlerischen Qualität bewusst. Deshalb laden wir nach der Aufführung des Filmes zu einer kleinen Gesprächsrunde im Kino-Bistro ein. Es moderiert Peter Dorn, der zusammen mit Pia Schafft für die Auswahl der Filme sorgt.
Nach dem Tod ihrer Mutter müssen sich zwei Schwestern mit ihrem lange abwesenden Vater, einem Filmregisseur, arrangieren, der nach der Beerdigung plötzlich auftaucht. Der möchte seine ältere Tochter für die Hauptrolle in einem autobiografischen Film gewinnen. Als diese ablehnt, engagiert er eine Hollywood-Schauspielerin an ihrer Stelle. Der Film verwebt Trauer und Familienkonflikt zu einem vielschichtigen Drama, in dem Realität, Theater und Film immer wieder ineinander übergehen. Der Film ist angefragt. Quelle: FilmDienst
30 Jahre nach den rassistischen Anschlägen in Mölln erfährt Ibrahim Arslan, der den Brandanschlag 1992 als Kind überlebte, während drei Familienmitglieder getötet wurden, von hunderten Solidaritätsbriefen, die nie zugestellt wurden. Aus der Sicht der Opfer schildert der Film ihren Umgang mit den Traumata und den Kampf mit den Behörden. Dabei formuliert er eine leise Anklage gegen ein System, das Trauer isoliert und Solidarität verzögert. Ein kraftvolles Plädoyer gegen das Vergessen, das aufwühlt und zugleich Hoffnung gibt. Der Film ist angefragt. Quelle: FilmDienst Der Film wird im Rahmen der „Wochen gegen den Rassismus“, Pfaffenhofen 2027 gezeigt.
Im Herzen des botanischen Gartens der mittelalterlichen Universitätsstadt Marburg steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge – Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen: 2020 wagt ein Neurowissenschaftler aus Hongkong ein ungewöhnliches Experiment mit dem uralten Baum. 1972 erfährt ein junger Student eine innere Wandlung. 1908 folgt die erste Studentin der Universität ihrer Leidenschaft für die Fotografie – und entdeckt durch das Objektiv ihrer Kamera die verborgenen Muster des Universums. Der Film ist angefragt. Quelle: Pandora-Film
In drei Kapiteln entwirft Jarmusch kammerspielartige Variationen über innerfamiliäre Beziehungen und (Nicht-)Dynamiken. Das erste Segment stellt Jeff und Emily in den Mittelpunkt, die erstmals nach zwei Jahren ihren entfremdeten Vater besuchen. Auch die grundverschiedenen Schwestern Timothea und Lilith sehen ihre Mutter nur einmal im Jahr. Und dann sind da noch die Geschwister Skye und Billy, die gerade ihre Eltern verloren haben und nun gemeinsam in der verlassenen Pariser Familienwohnung ihrer Vergangenheit nachspüren. Quelle: filmstarts.de
Die „Oscar“-nominierten Filmemacherinnen begleiten junge Menschen, die sich für ein unkonventionelles Jahr an einer traditionellen Volkshochschule in der arktischen Wildnis Norwegens entscheiden, um jenseits der digitalen Welt wieder Mut, Sinn und Gemeinschaft zu finden. Die Schlittenhunde werden dabei zu ihren Lehrern und Spiegeln. Sie fordern Geduld, Vertrauen und Selbstbewusstsein – und schenken im Gegenzug bedingungslose Verbundenheit. Mit intimen Beobachtungen, atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und einer tiefen Menschlichkeit erzählt der Film von einer Generation, die zwischen digitaler Entfremdung und dem Wunsch nach echter Verbindung steht – am Rande der Welt und am Anfang ihres eigenen Lebens. Quelle: pictures.de
20 Jahre hat er darauf hingearbeitet, nun geht der Traum in Erfüllung: Iman wird Ermittlungsrichter am iranischen Revolutionsgericht. Doch die Enttäuschung folgt auf dem Fuß. Obwohl absolut regimetreu, glaubt der Familienvater noch an Prinzipien. Er will erst die Akten studieren, bevor er ein Urteil unterschreibt oder gar die Todesstrafe verhängt. Doch dazu lassen ihm seine Vorgesetzten keine Zeit. Zumal gerade die Proteste des Jahres 2022 ausbrechen. Die Losung „Frau, Leben, Freiheit“ hallt nach der tödlichen Polizeigewalt durch Teherans Straßen. Während Imans Frau Najmeh lange Zeit loyal zu ihrem Mann steht, hegen die fast erwachsenen Töchter Rezvan und Sana durchaus Sympathien für die Forderungen der Frauenbewegung. Quelle: Filmrezensionen.de
„Der Film ist die Fortsetzung zu „Das perfekte Geheimnis“ und es dürften sich wieder viele Frauen und Paare angesprochen fühlen oder froh sein, dass es ihnen nicht so ergeht. Der Abend soll genutzt werden, um Zeit für sich und gute Freundschaften zu haben. Vor dem Film ist das Präventionsteam des Gesundheitsamtes vor Ort und sorgt für „das perfekte Urlaubsfoto“. Hier Kinokarte buchen