In diesem Vortrag blicken wir gemeinsam in die Geschichte des (Zusammen)Wohnens: Es geht von den Koinobiten und den Eremiten der ägyptischen Wüste und im christlichen Mönchtum bis hin zu weltlichen Wohnformen im Mittelalter und in der Neuzeit. In der Moderne und vor allem heute verschärfen sich Probleme durch den raschen Bevölkerungswachstum und die damit verbundene Umweltproblematik: Wohnraum ist knapp und teuer. Nach dieser historischen Tour kommen wir dann auf ein paar Kernelemente des gemeinsamen Wohnens. Die Perspektive lautet: Im gemeinsamen Wohnen stellen sich genau die Fragen im Kleinen, die die politische Philosophie für die Gemeinschaft als Ganzes diskutiert (nämlich: Wie ist das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft). Oder etwa doch nicht? Ist das vor allem familiär geprägte Zusammenwohnen ein Gegenmodell zum demokratischen Zusammensein?
Wenn ich erst mal groß bin, dann... Interessant eigentlich, dass unsere frühe Vorstellung von Erwachsensein sich - so - kaum je verwirklicht. Ungeachtet unserer Volljährigkeit mutet sich uns das Leben zu - mit all seinen Höhen und Tiefen. Unsicherheiten im Umgang, die wir früher zu überwinden hofften, bleiben uns nicht selten erhalten. Stark sein. Auf Augenhöhe mit dem Leben. Worauf kommt es dabei an?
Psychische Belastungen gehören zum Leben. Viele Menschen erleben im Freundes-, Familien- oder Arbeitsumfeld Situationen, in denen sie merken: Jemandem geht es sichtbar nicht gut. Gleichzeitig besteht oft Unsicherheit darüber, wie man in solchen Momenten reagieren kann.Dieser Onlineabend vermittelt grundlegendes Wissen darüber, wie psychische Krisen im Alltag erkannt werden können und wie eine unterstützende Reaktion aussehen kann.Die Teilnehmenden erhalten Orientierung, wie sie Betroffene respektvoll ansprechen, unterstützend zuhören und zu professioneller Hilfe ermutigen können. Neben kurzen fachlichen Inputs gibt es Raum für Austausch, Reflexion und praktische Beispiele. Es sind keine Vorkenntnisse der Teilnehmenden erforderlich.Ziele des Kurses: Die Teilnehmenden sollen nach dem Kurs:• grundlegende Warnsignale psychischer Belastungen erkennen können• mehr Sicherheit im Umgang mit psychischen Krisen im Alltag gewinnen• lernen, wie sie ein unterstützendes Gespräch beginnen können• verstehen, welche Reaktionen hilfreich sind und welche eher nicht• wissen, wann und wie professionelle Hilfe einbezogen werden kann• ihre eigenen Grenzen als unterstützende Person reflektieren.Der Kurs vermittelt keine therapeutischen Kompetenzen, sondern stärkt die Handlungssicherheit im Alltag.
Die Hölle sind immer die anderen - Menschen, die wir subjektiv als schwierig empfinden, lösen bei uns unbewusst eine Stressreaktion aus. Das Verhalten der anderen reizt uns so sehr, dass unser Körper sich so verhält, als ginge es um unser Leben. Wir können dann nicht mehr klar denken und auch nicht klar kommunizieren. Doch andere verändern ist selten mit Erfolg gekrönt. Hier erfahren Sie die Hintergründe und wirksame Vorgehensweisen, wie Sie sozialen Stress bei sich selbst auflösen können.
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) erklärte 2020 den §217 StGB für nichtig. Dieser hatte die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt. Seitdem sind Fachleute in Wissenschaft, Politik und Recht auf der Suche nach einem neuen Gesetz, das den sogenannten assistierten Suizid (AS) regelt. Im Vortrag beleuchten wir die Ethik des AS und fragen, ob sich die vom BVerfG ins Zentrum seiner Argumentation gerückte Selbstbestimmung des Menschen auch auf das Sterben anwenden lässt: Können Menschen selbstbestimmt sterben wollen? Wir analysieren aktuelle Entwürfe für eine Regelung des AS, diskutieren die Argumente der Befürworter und Gegner des AS und fragen, was es bedeutet, die menschliche Autonomie ernst zu nehmen - selbst dann, wenn autonomes Handeln den Tod nach sich zieht. Andreas Wolkenstein hat Philosophie, Theologie und Geschichte in Tübingen und Paris studiert. Aktuell arbeitet er als Medizinethiker an der LMU München. In seiner Forschung untersucht er die ethischen Implikationen von KI in der Medizin. Zudem betreibt er den Podcast “Dissenspflege” (mit Sebastian Schleidgen), in dem er philosophische Themen aus dem Alltag diskutiert und für Nicht-Philosoph:innen verständlich macht.
Zwischen Emanzipation, Gleichberechtigung und neuen Rollenbildern ist etwas verloren gegangen: die lebendige Polarität zwischen Mann und Frau. Viele Beziehungen wirken funktional – aber nicht mehr nährend. Gespräche drehen sich im Kreis, Nähe wird kompliziert, Konflikte nehmen zu. Was, wenn wir das Ur-Weibliche und das Ur-Männliche nicht als überholte Konzepte, sondern als zeitlose Kräfte verstehen? Das Ur-Weibliche steht für Intuition, Empfänglichkeit, emotionale Tiefe und verbindende Präsenz. Das Ur-Männliche verkörpert Klarheit, Ausrichtung, Schutz, Verantwortung und innere Führung. Beide Prinzipien leben in jedem Menschen – doch in Partnerschaften entsteht Spannung, wenn sie verzerrt, unterdrückt oder gegeneinander ausgespielt werden. Besonders dort, wo traditionelle Werte auf moderne Lebensentwürfe treffen, zeigt sich dieses Spannungsfeld deutlich: Warum fühlen sich viele Frauen nicht wirklich gehalten? Warum erleben sich viele Männer als permanent kritisiert oder innerlich unter Druck? Und weshalb wirkt Nähe oft anstrengend statt stärkend? Der Vortrag beleuchtet typische Beziehungsdynamiken, verdeckte Machtkämpfe und die psychologischen Hintergründe hinter wiederkehrenden Konflikten. Zugleich werden konkrete Lösungswege aufgezeigt: innere Klärung statt Schuldzuweisung, bewusste Polarität statt Gleichmacherei, Kommunikation aus Präsenz statt Reaktion. Ein Abend für Frauen und Männer, die Beziehung nicht „reparieren“, sondern auf einer tieferen Ebene verstehen und neu gestalten möchten. Mit Impulsen zur Selbstreflexion – und der Einladung, das Miteinander wieder als Kraftquelle zu erleben.
Kennen Sie das: Ihre Gedanken kommen nicht zur Ruhe? In diesem Workshop geht es ums Overthinking, dem anhaltenden Grübeln, das Energie kostet und den Blick fürs Wesentliche trübt. Sie erfahren, warum das Gehirn dazu neigt, sich in Gedankenschleifen zu verlieren, und welche inneren Muster eine Rolle spielen.
Eigenartig sind sie schon, die sich wiederholenden Streitereien im Erwachsenenalter... Manche Worte oder Verhaltensweisen unserer Gegenüber triggern uns so gnadenlos, dass wir scheinbar gar nicht anders können, als im Gegenzug sensible Knöpfe bei ihnen zu drücken. Und schon nimmt eine unheilvolle Dynamik an Fahrt auf... Was hilft, ist sie zu durchschauen. Und: sie gekonnt zu stoppen.
Die "Positive Psychologie" setzt sich wissenschaftlich damit auseinander, welche Strategien und Verhaltensweisen zum Glück und Erfolg eines Menschen beitragen. So ist beispielsweise ein wertschätzender und vertrauensvoller Umgang miteinander nicht nur angenehm. Er trägt auch zu Ihrer Gesundheit, zu Ihrer Vitalität bei und kann sogar Ihre Lebenserwartung erhöhen. Im Webinar besprechen wir wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse und wie Sie diese in Ihrem Alltag nutzen können.
Persönlichkeitsbildung, Kommunikation & Lifestyle Emotionen tragen, schützen und treiben uns an. In einer Welt voller „Fastfood-Emotionen“ auf Social Media lohnt es sich, genau hinzuspüren: Wie entstehen Gefühle, wie wirken sie, und was können wir von ihnen lernen? Ein Vortrag über das, was uns im Inneren bewegt.
Was macht das Leben wirklich lebenswert? Die Positive Psychologie liefert überraschende Antworten – jenseits von oberflächlichem Optimismus. Sie zeigt, wie wir durch kleine Veränderungen im Denken und Handeln mehr Lebensfreude, innere Stärke und echte Verbundenheit erleben können.In diesem lebendigen Vortrag mit Mitmach-Elementen erfahren Sie:Wie Sie Ihre eigenen Stärken erkennen und gezielt einsetzenWarum Dankbarkeit, Sinn und Flow mehr bewirken als reine GlückssucheWelche alltagstauglichen Übungen Ihre Resilienz und Selbstwirksamkeit fördernWie Positive Psychologie in Familie, Beruf und Beziehungen wirkt Freuen Sie sich auf eine Mischung aus fundiertem Wissen, praktischen Übungen und inspirierenden Impulsen – für mehr Leichtigkeit, Klarheit und Lebensenergie.Für alle, die nicht nur funktionieren, sondern erfüllt leben möchten.
Kennen Sie Momente, in denen nicht Sie unangenehme Gefühle haben, sondern die Gefühle haben Sie? ...und zwar fest im Griff? Vermeiden lassen sich Gefühle nicht! Sie machen vielmehr unsere Lebendigkeit aus, helfen uns, uns besser zu verstehen. Daher sollten wir lernen, mit unangenehmen Gefühlen einen klugen Umgang zu pflegen, lernen, sie besser zu regulieren.
2-teilger Workshop: Raum für Integration zwischen den TerminenFühlst du dich erschöpft und überfordert? Ist dir grade alles zu viel? Hast du das Gefühl, keine Zeit oder inneren Raum für dich zu haben?Dann bist du nicht allein. Oft übersehen wir gerade dann, wenn wir es am dringendsten brauchen, inmitten innerer und äußerer Herausforderungen, gut für uns zu sorgen und geraten dann schnell aus dem Gleichgewicht. In schwierigen und unsicheren Zeiten brauchen wir innere Stabilität und die Fähigkeit, uns selbst zu unterstützen und zu nähren. In diesem Kurs erforschen wir •die Quellen der Selbstfürsorge, die bereits in dir sind. Dazu zählen: Achtsamkeit und Selbstmitgefühl, Naturverbindung, achtsames Schreiben, sanfte Körperbewegungen•wie du deine Quellen aktivieren und pflegen kannst•wie du inneres Gleichgewicht und Stabilität gewinnst•wie du Selbstfürsorge mit einfachen Mitteln im Alltag etablieren kannst
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) erklärte 2020 den §217 StGB für nichtig. Dieser hatte die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt. Seitdem sind Fachleute in Wissenschaft, Politik und Recht auf der Suche nach einem neuen Gesetz, das den sogenannten assistierten Suizid (AS) regelt. Im Vortrag beleuchten wir die Ethik des AS und fragen, ob sich die vom BVerfG ins Zentrum seiner Argumentation gerückte Selbstbestimmung des Menschen auch auf das Sterben anwenden lässt: Können Menschen selbstbestimmt sterben wollen? Wir analysieren aktuelle Entwürfe für eine Regelung des AS, diskutieren die Argumente der Befürworter und Gegner des AS und fragen, was es bedeutet, die menschliche Autonomie ernst zu nehmen - selbst dann, wenn autonomes Handeln den Tod nach sich zieht. Andreas Wolkenstein hat Philosophie, Theologie und Geschichte in Tübingen und Paris studiert. Aktuell arbeitet er als Medizinethiker an der LMU München. In seiner Forschung untersucht er die ethischen Implikationen von KI in der Medizin. Zudem betreibt er den Podcast “Dissenspflege” (mit Sebastian Schleidgen), in dem er philosophische Themen aus dem Alltag diskutiert und für Nicht-Philosoph:innen verständlich macht.
Wie können wir Kinder im turbulenten Alltag emotional stärken – und dabei selbst gelassener bleiben? In diesem interaktiven Vortrag entdecken wir gemeinsam, wie Achtsamkeit und spielerische Atemübungen zu mehr Ruhe, Verbindung und Lebensfreude führen können.Was erwartet Sie:Alltagsnahe Impulse zur Stärkung von Selbstvertrauen und Resilienz bei Kindern Konkrete Atemübungen, die Spaß machen und leicht umzusetzen sind Praktische Mitmach-Sequenzen für mehr Leichtigkeit im Familienleben Raum für Austausch, Inspiration und kleine Achtsamkeitsmomente Ob beim Frühstück, auf dem Weg zur Schule oder beim Zubettgehen – kleine Rituale können Großes bewirken. Dieser Vortrag zeigt, wie Sie mit einfachen Mitteln mehr Ruhe, Nähe und Stabilität in den Familienalltag bringen. Für alle, die Kinder liebevoll begleiten und stärken möchten – mit Herz, Humor und einem tiefen Atemzug.
ADHS stellt viele Familien im Grundschulalter vor große Herausforderungen: Konzentrationsprobleme, Impulsivität oder emotionale Überforderung prägen oft den Alltag. Gleichzeitig wird ADHS noch immer missverstanden – als Erziehungsproblem, Disziplinfrage oder „Modediagnose“. Der Vortrag vermittelt ein fundiertes Grundverständnis von ADHS als neurologische Entwicklungsvariante und erklärt typische Verhaltensmuster im Alltag. Eltern erfahren, woran ADHS erkannt werden kann, wie Diagnostik und Behandlung ablaufen und welche Rolle Selbstregulation dabei spielt. Darüber hinaus lernen sie praktische Strategien kennen, die im Alltag helfen können – etwa klare Strukturen, hilfreiche Routinen oder kleine Anpassungen im Familienleben. Ziel des Abends ist mehr Verständnis, mehr Entlastung und ein konstruktiverer Umgang mit betroffenen Kindern.
In diesem Online-Vortrag erfahren Sie, warum das Erleben und Verstehen der Emotionen wie Freude, Angst, Frust oder Traurigkeit bei Kindern wichtig sind, wie Ihnen Co-Regulation statt Kontrolle gelingt und welche Haltung in anstrengenden Situationen hilft. Zudem geht es um eigene Trigger, Selbstfürsorge und alltagstaugliche Übungen.