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CineQeer

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Cinequeer Pfaffenhofen – Die Queerfilmnacht : "Drunken Noodles"
Sa. 13.06.2026 19:00
Pfaffenhofen

Ein Film von Lucio Castro USA/Argentinien, 82 Minuten, englisch-spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln FSK: 16 Heiße Sommernächte in New York City. In Brooklyn hütet der junge Student Adnan die Wohnung seines Onkels. In Chinatown jobbt er in einer Galerie, in der die verspielten, sexuell aufgeladenen Stickereien des älteren Künstlers Sal ausgestellt werden. Mit ihm hatte Adnan vor einem Jahr eine zärtliche Affäre, so wie er im Hier und Jetzt nächtliche Abenteuer mit dem jungen Essenskurier Yariel erlebt. Und dazwischen hallt das Echo seiner großen Liebe zu dem Schriftsteller Iggie. Vergangenheit und Gegenwart verflechten sich, während sich Adnan treiben lässt zwischen Hook-Ups und dem Rauschen der Stadt, zwischen funkelnden Häuserschluchten und einem verzauberten Wald. Das Leben ist ein Kunstwerk aus Realität und Fantasie in Lucio Castros „Drunken Noodles“, einem übernatürlich schönem Sommertraum von einem Film – für den im Sex so viel Bedeutung liegt wie in der Kunst. Und wo das eine immer etwas mit dem anderen zu tun hat. Eine Vision queerer Lust über Generationengrenzen hinaus; ein Bilderteppich von Begehren, Sehnsüchten und versuchter Nähe. Und eine Geschichte, die so leichtfüßig und humorvoll erzählt wird, als ginge der Sommer nie vorbei. Ein Film zum Sich-Fallenlassen und zum Genießen. Eine der großen Entdeckungen des Filmfestivals in Cannes 2025. Filminfos, Bilder, Trailer und Tickets reservieren – alles unter diesem Link

Kursnummer 262A1339
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Gebühr: 8,00
Nur Abendkasse
Cinequeer Pfaffenhofen – Die Queerfilmnacht : "Mauern aus Sand"
Sa. 09.05.2026 19:00
Pfaffenhofen

Ein Film von Čejen Černić Čanak Kroatien/Litauen/Slowenien 2025, 88 Minuten, kroatische Originalfassung mit deutschen Untertiteln FSK 12 Marko glaubt, seinen Weg gefunden zu haben: In der Schule wird er als Sportler gefeiert, mit seiner Freundin führt er eine stabile Beziehung, in der Werkstatt seines Vaters wartet ein guter Job. Er ist einer, den alle mögen – und als es darum geht, sein kroatisches Heimatdorf vor einer Flut zu schützen, stapelt er Sandsäcke, wie alle anderen auch. Doch dann taucht ein Freund aus der Vergangenheit auf und weckt Gefühle, die Markos sorgsam zusammengebautes Selbstbild in Frage stellen – und das Selbstverständnis der konservativen Dorfgemeinschaft gleich mit. „Mauern aus Sand“ ist eine melancholisch erzählte Geschichte über das Erwachsenwerden und den aussichtslosen Versuch, der Mensch zu sein, den andere in einem zu sehen glauben. Behutsam und frei von Sentimentalität inszeniert Regisseurin Čejen Černić Čanak die Liebe als Naturgewalt, die sich ihren Weg bahnt – so viele Dämme auch aufgeschüttet werden. Ein aufregendes, dabei ganz unaufdringliches Stück junges queeres Kino, zeitlos schön. Filminfos, Bilder, Trailer und Tickets reservieren – alles unter diesem Link

Kursnummer 262A1338
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Gebühr: 8,00
Nur Abendkasse
Cinequeer Pfaffenhofen – Die Queerfilmnacht : "Enzo"
Sa. 14.03.2026 19:00
Pfaffenhofen

ein Film von Laurent Cantet. Regie: Robin Campillo Frankreich/Belgien/Italien 2025, 102 Minuten, französisch-ukrainische Originalversion mit deutschen Untertiteln FSK: 16 Hochsommer an der Côte d’Azur, ein Haus mit Pool und Meerblick. Eigentlich soll der sechzehnjährige Enzo die Schule beenden und studieren, wie es sich gehört. Doch im stillen Protest gegen die eigene Bourgeoisie fängt er auf einer Baustelle an – zum Missfallen seiner Familie. Aber auch sein neuer Boss ist unzufrieden mit Enzo, weil dieser selbst mit den einfachsten handwerklichen Aufgaben Probleme bekommt. Viel wohler fühlt sich der Junge bei seinem älteren Kollegen Vlad aus der Ukraine, der Enzo gerne Fotos seiner weiblichen Eroberungen auf dem Telefon zeigt. Der Arbeiter wird das männliche Vorbild, das dem behüteten Wohlstandskind vielleicht immer gefehlt hat – doch noch ganz andere Gefühle kommen zum Vorschein und machen alles komplizierter. Wer bin ich, wenn ich nirgendwo wirklich zuhause bin? Die sonnengetränkten und sehnsuchtsvollen Bilder eines südeuropäischen Sommers erinnern fern an „Call Me By Your Name“, doch „Enzo“ wirft dabei einen von Grund auf ehrlichen Blick auf den Versuch eines Erwachsenwerdens – mit allem jugendlichen Unbehagen, das dazugehört: gegenüber der eigenen Identität, den eigenen Gefühlen, dem eigenen politischen Bewusstsein. Einfache Antworten geben und brauchen die Figuren in „Enzo“ nicht, dazu sind sie zu komplex, zu echt – so wie man es kennt, vom großen Laurent Cantet („Die Klasse“), der das Drehbuch schrieb, aber starb, bevor er den Film vollenden konnte. Die Regie übernahm sein langjähriger Filmpartner und Freund Robin Campillo („120 BPM “). 2025 eröffnete der Film die Sektion Quinzaine des Cinéastes in Cannes. Filminfos, Bilder, Trailer und Tickets reservieren – alles unter diesem Link

Kursnummer 261A1336
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Gebühr: 8,00
Nur Abendkasse
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04.03.26 23:17:41