Einblicke in die Gedankenwelten von Cicero, Thomas Hobbes, Immanuel Kant und Simone Weil.
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurzgefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.
Einblicke in die Gedankenwelten von Søren Kierkegaard, Friedrich Nietzsche, Jean-Paul Sartre und Albert Camus.
Philosophie als Orientierung in Zeiten der Krise Diese Reihe lädt ein, Philosophie als Kompass in Krisenzeiten zu entdecken: Von antiker Gelassenheit über moderne Sinnsuche bis hin zu Fragen von Pflicht und Verantwortung – drei Abende, die Orientierung schenken möchten! Die Vorträge sind einzeln buchbar. Einblicke in die Gedankenwelten von Platon, Boethius, Seneca, Marc Aurel, Sextus Empiricus und Michel de Montaigne.
Hannah Arendts Scharfsinn ist spektakulär: Schon als Studentin analysierte sie Augustinus Liebesbegriff. Ihr Hauptwerk „Vita activa – Vom tätigen Leben“ beschreibt die Grundlagen menschlicher Existenz. Unter dem Eindruck des zweiten Weltkriegs untersuchte sie das Wesen des Bösen.