Queer Pfaffenhofen e.V.,
Queer Pfaffenhofen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein - eine vielfältige Gruppe queerer Menschen aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. Wir haben gemeinsam den Verein gegründet. Unser Ziel ist es, Menschen zu ermutigen, so zu sein, wie sie sind – authentisch, offen und ohne sich zu verstecken.
Queer Pfaffenhofen e.V. zeigt in Kooperation mit der VHS Pfaffenhofen die monatliche Queerfilmnacht unter der Marke Cinequeer Pfaffenhofen. Jeden Monat präsentieren wir einen besonderen Film des unabhängigen Filmverleihs Salzgeber, der sich ausschließlich nicht-heterosexuellen Geschichten widmet. Diese Filme aus der internationalen Festivallandschaft sind mal spannend, mal witzig, und manchmal auch zutiefst berührend. Die Queerfilmnacht bietet einen intimen Rahmen, um die Vielfalt queerer Lebensrealitäten und Perspektiven zu entdecken. Veranstaltungsort ist ein gemütlicher Raum der VHS in Pfaffenhofen – perfekt, um sich auf eine besondere Atmosphäre und bewegende Geschichten einzulassen. Unsere nächsten Termine: 10. Oktober, 14. November, 12. Dezember 2026 Aktuelle Filmtitel unter: https://queer-pfaffenhofen.de/cinequeer-pfaffenhofen/ Cinequeer Pfaffenhofen heißt alle willkommen! Wir freuen uns nicht nur auf queere Gäste, sondern auch auf alle, die neugierig sind, Interesse an anderen Lebenswelten haben oder einfach einen außergewöhnlichen Filmabend erleben möchten. Kommt vorbei, lasst euch begeistern und werdet Teil dieses besonderen Filmerlebnisses. Gemeinsam feiern wir die Vielfalt queerer Kultur in einem offenen und einladenden Ambiente.
je Termin, Filmtickets ausschließlich an der Abendkasse verfügbar. Platzreservierung möglich über https://queer-pfaffenhofen.de/cinequeer-pfaffenhofen/
Ein Film von Lucio Castro USA/Argentinien, 82 Minuten, englisch-spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln FSK: 16 Heiße Sommernächte in New York City. In Brooklyn hütet der junge Student Adnan die Wohnung seines Onkels. In Chinatown jobbt er in einer Galerie, in der die verspielten, sexuell aufgeladenen Stickereien des älteren Künstlers Sal ausgestellt werden. Mit ihm hatte Adnan vor einem Jahr eine zärtliche Affäre, so wie er im Hier und Jetzt nächtliche Abenteuer mit dem jungen Essenskurier Yariel erlebt. Und dazwischen hallt das Echo seiner großen Liebe zu dem Schriftsteller Iggie. Vergangenheit und Gegenwart verflechten sich, während sich Adnan treiben lässt zwischen Hook-Ups und dem Rauschen der Stadt, zwischen funkelnden Häuserschluchten und einem verzauberten Wald. Das Leben ist ein Kunstwerk aus Realität und Fantasie in Lucio Castros „Drunken Noodles“, einem übernatürlich schönem Sommertraum von einem Film – für den im Sex so viel Bedeutung liegt wie in der Kunst. Und wo das eine immer etwas mit dem anderen zu tun hat. Eine Vision queerer Lust über Generationengrenzen hinaus; ein Bilderteppich von Begehren, Sehnsüchten und versuchter Nähe. Und eine Geschichte, die so leichtfüßig und humorvoll erzählt wird, als ginge der Sommer nie vorbei. Ein Film zum Sich-Fallenlassen und zum Genießen. Eine der großen Entdeckungen des Filmfestivals in Cannes 2025. Filminfos, Bilder, Trailer und Tickets reservieren – alles unter diesem Link
Ein Film von Čejen Černić Čanak Kroatien/Litauen/Slowenien 2025, 88 Minuten, kroatische Originalfassung mit deutschen Untertiteln FSK 12 Marko glaubt, seinen Weg gefunden zu haben: In der Schule wird er als Sportler gefeiert, mit seiner Freundin führt er eine stabile Beziehung, in der Werkstatt seines Vaters wartet ein guter Job. Er ist einer, den alle mögen – und als es darum geht, sein kroatisches Heimatdorf vor einer Flut zu schützen, stapelt er Sandsäcke, wie alle anderen auch. Doch dann taucht ein Freund aus der Vergangenheit auf und weckt Gefühle, die Markos sorgsam zusammengebautes Selbstbild in Frage stellen – und das Selbstverständnis der konservativen Dorfgemeinschaft gleich mit. „Mauern aus Sand“ ist eine melancholisch erzählte Geschichte über das Erwachsenwerden und den aussichtslosen Versuch, der Mensch zu sein, den andere in einem zu sehen glauben. Behutsam und frei von Sentimentalität inszeniert Regisseurin Čejen Černić Čanak die Liebe als Naturgewalt, die sich ihren Weg bahnt – so viele Dämme auch aufgeschüttet werden. Ein aufregendes, dabei ganz unaufdringliches Stück junges queeres Kino, zeitlos schön. Filminfos, Bilder, Trailer und Tickets reservieren – alles unter diesem Link